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07 Bisher war Spaß !

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Impressionen

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Reisebericht 25.06.2014


Bisher war Spaß! Jetzt ist Arbeit!
Pässe: Fehlanzeige
Kurven: Ja, in den Autobahnabfahrten

338 Km (Hotel Schönwald – Bozen – Gardasee - Hotel Schönwald )
Höhenmeter: 3.614 m und natürlich auch wieder runter ! (Wie die zustande gekommen sind, ist mir allerdings ein Rätsel)

Frühstück und dann erst mal zu Hein G. nach Bozen. Benno braucht eine neue Batterie, weil sein Laster ab und an den Start verweigert. Zumindest war das zu Hause einige Male passiert. Hier bisher noch nicht! Außerdem wollen wir Norbert zu einer neuen Jacke verhelfen. Er hatte in der Nacht irgendwann entschieden, seine Näharbeiten einzustellen und statt dessen die Regenjacke drüber zu ziehen. Zumindest für heute war das keine ganz schlechte Idee.

Das Wetter ist so lala, als wir losfahren. Da ich die Adresse von Heini im Navi habe, fahre ich mal vor. Kaum sind wir los, fängt es leicht an zu nieseln. So lang es nicht schlimmer wird, ist das auszuhalten! In Bozen klappt es mit dem Navi zunächst auch noch ganz gut. Dann kommen einige Tunnel und dann der Absturz des Navi. Nichts geht mehr. Also rechts ran und - nach der Androhung von drastischeren Maßnahmen – lässt sich das Garmin schließlich doch gnädig wieder zur Zusammenarbeit bewegen. Es soll also wieder weitergehen – Heini ist nicht mehr weit! Kaum will ich los, gibt es von hinten lautstarkes Gehupe. Jetzt will Benno`s Laster nicht mehr! Hauke und Norbert schieben den LKW in eine Fabrikeinfahrt und dann wieder Richtung Straße. Beide sind sichtlich erschöpft, als der 0,3-Tonner endlich wieder läuft. Nur kurze Zeit später erreichen wir schließlich Hein Gericke. Benno bekommt seine Batterie, will die aber erst abends im Hotel verbauen. Offenbar sind bei der BMW dafür umfangreichere Arbeiten erforderlich. Komisch, bei mir geht das in etwa so: Rückbank auf, Batterie raus, Batterie rein, Rückbank zu, fertig! Norbert, für den wir ja hauptsächlich hierher gefahren sind, macht in Sachen Jacke keine Anstalten! Er meint bloß, dass mit der Regenjacke drüber alles OK sei!

Da das Wetter in alle Richtungen nicht so den richtig stabilen Eindruck macht, entscheiden wir uns, wie geplant in Richtung Gardasee zu fahren. Die Anfahrt wollen wir schnell erledigen und fahren deshalb auf die Autobahn. Das Maut-Ticket stecke ich kurzerhand in die Außentasche meiner Rukka-Jacke. Kaum sind wir auf der Bahn, fängt es so richtig an zu regnen! Am Rasthof Paganella West stellen wir mal kurz unter und trinken einen wirklich guten Automaten-Cappuccino. Hier stelle ich auch fest, dass die Außentaschen der Rukka-Jacke tatsächlich nicht wasserdicht sind! Mein Maut-Ticket ist – nun ja – ziemlich feucht! Ich lege es also zum Trocknen auf den Motor und NEIN, ich habe es dort nicht vergessen. Da wir ja jetzt ohnehin schon ziemlich nass sind, wird einstimmig beschlossen, die Fahrt fortzusetzen. Nach 130 mehr oder weniger nassen Kilometern auf der Autobahn kommen wir an die Mautstation Gardasee Süd. Mit spitzen Fingern nimmt die Mautbeauftragte mein Ticket und mein Geld an. Gleich darauf fahren wir auf einen großen Rasthof, da Michael S. eine Pause braucht. Norbert und ich nutzen das gleich, um zu tanken. Möglicher, dass die Angestellten der Tankstelle auch höflich können, heute aber eher nicht. Kann aber daran liegen, dass sie einen vermeintlichen Benzindieb aus Österreich lautstark von seiner Flucht abhalten mussten. Der jedoch wollte nur vorziehen, weil sein Motorradanhänger die Zufahrt zu mehreren Tanksäulen blockierte. Norbert und ich werden als Motorradfahrer gleich mal mit in Sippenhaft genommen und eher widerwillig abkassiert. Sei ´s drum, Sprit ist drin und auch bei uns gibt es unfreundliche Servicekräfte.

Der kluge Motorrad-Fahrer hat mindestens ein Paar Wechsel-Handschuhe dabei. Die hole ich jetzt aus meinem Tankrucksack und gebe das bisher genutzte, tropfnasse Paar an Benno. Der hat ja schließlich einen Trockenraum „in“ seiner BMW! Laut Hauke sind es jetzt nur noch ein paar Kilometer bis zum Campingplatz in Laszise. Kurz darauf sind wir auch schon da. Selbstverständlich hört es jetzt auch auf, zu regnen! Während Hauke seinen Buchungsgeschäften nachgeht, laufen wir schon mal den Hang in Richtung See und Pizzeria runter. Die Pizza Tonno ist super! Hauke klärt während des Essens telefonisch mit Manu, welchen Platz er buchen soll. Es gibt da wohl noch einige wenige zur Auswahl. Die ganze Nummer gestaltet sich allerdings etwas komplizierter: Während Hauke eine aktuelle Platzkarte vor sich hat, liegt bei Manu in Tremsbüttel eine ältere Version vor. Der Campingplatz scheint in der zwischen diesen Versionen liegenden Zeit allerdings zumindest die „Straßennamen“ geändert zu haben. Irgendwie bekommen sie es dann aber doch auf die Reihe und einigen sich auf einen Stellplatz.

Da das Befahren des Platzes mit Motorrädern nicht erlaubt ist, müssen wir den jetzt „sehr steilen“ Anstieg zu Fuß bewältigen. Unsere Motorräder stehen leider an der Rezeption. Bis wir dort ankommen, bleibt es trocken. Dann fängt es wieder an, leicht zu tröpfeln. Kein Vergleich zu dem, was wir schon hatten, aber nerven tut es trotzdem. Aber noch können wir uns unter einem Schleppdach unterstellen, Hauke muss ja noch seinen Stellplatz buchen. Und anschließend noch mal runter zum See, sein geliebtes Halstuch holen. Liegt noch in der Pizzeria! Hofft er!

Irgendwann ist er dann wieder da und der Regen weg! Nach kurzer Besprechung kommen wir dann auf die glorreiche Idee, am Gardasee entlang bis Torbole zu fahren und erst bei der Auffahrt Gardasee-Nord wieder auf die Autobahn zu gehen. So schön die Aussicht auch ist, 50 Kilometer fast ständig durch Ortschaften und in dichtem Verkehr ziehen sich mit der Zeit dann doch! Anschließend noch gute 80 Kilometer Autobahn – und ich fange an, Benno in seinem zweirädrigen Wohnmobil zu beneiden! Der hat bestimmt Tempomat und ´nen Fernseher sowieso! Einzig die Turnübungen von Michael S. auf seiner alten BMW zeigen mir, dass ich mit meiner Fazer doch noch ganz angenehm unterwegs bin. Der zwischenzeitliche Halt an der Raststätte Nogaredo Ost mit Automaten Cappuccino tut uns aber allen ganz gut. Als wir gegen 17:30 Uhr wieder am Hotel ankommen, erzählen uns die Doppel-Xer, dass sie im Trentino unterwegs waren und es den ganzen Tag trocken war. Ja klar, aber im Trocknem kann ja jeder!

Nach dem Essen baut Benno mit Michael S. noch mal eben die Batterie ein. Nach zwei Bier waren sie auch schon fertig und morgen wollen wir dann auch mal wieder ´ne Kurve fahren … und ´nen Pass wäre auch ganz schön!

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Unsere heutige Tour:

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Bildergalerie 25.06.2014

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