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05 Ein halber Grödner

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Impressionen

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Reisebericht 23.06.2014


Ein halber Grödner!

228 Km (Hotel Schönwald – Karerpass – Pordoi – Falzarego – Giiiauuuuu – Falzarego – Valparola – Stern – 0,5 Grödner Joch – Pordoi – Karerpass - Hotel Schönwald )
Höhenmeter: 6.658 m und natürlich auch wieder runter !

Heute ist der dritte Tag! Seit zwei Tagen kurven wir durch die Dolomiten und waren noch nicht einmal auf dem Pordoi, bzw. am Falzarego! Das wird heute geändert! Über den Karerpass geht es in Richtung Canazei und dann auf den Pordoi. Inzwischen einer meiner Lieblingspässe. Die am Wochenende noch sehr stark vertretene Rennradfraktion ist auf eine normale Anzahl reduziert. Da ich selbst ab und an mal (eigentlich müsste ich mal wieder!) aufs Rad steige, habe ich immer großen Respekt vor den Radlern. Mir reicht schon immer der sicherlich 2 -3 %ige Anstieg nach Eichede!

Also auf ins Gekurve auf den Pordoi. Oben angekommen, gibt es natürlich einen Cappuccino und dann keinen Halt mehr! „Auf zum Falzarego, GS zählen“ ist das Motto des nächsten Teilabschnittes. Einzig die durch einen kurzen, unbeleuchteten Tunnel führende Kehre dorthin trübt kurz den Fahrspaß. Wem hier, wie mir vor ein paar Jahren, schon mal ein Bus entgegengekommen ist, wird wissen was ich meine! Am Falzarego angekommen, gilt es zunächst die Cappuccino-Frage zu klären. Im letzten Jahr hatten wir dort nur einen, sehr schlechten, Cappuccino getrunken. Na ja, jeder hat eine zweite Chance verdient. Überzeugen kann er nicht ganz, ist aber deutlich besser als im letzten Jahr. Ist aber egal, weil jetzt der Pass der Pässe folgt: Der Giau lockt mit allem, was Möppi und Fahrer so brauchen. Als wir oben sind, stelle ich mal wieder fest, dass der Pass von Jahr zu Jahr kürzer zu sein scheint. Ich denke immer noch mit Grauen an meine ersten Versuche hier zurück. „Tornante“ war damals noch eine Drohung! Kurze cappucinofreie Pause und dann über die Westrampe wieder zum Falzarego. Hier hat sich nicht so viel verändert und da für heute die Sella-Runde auf dem Zettel steht, fahren wir über den Valparola nach Stern.
Hauke parkt für die Mittagspause vor einem netten Hotel. Als erfahrene Dolomitenfahrer wissen wir, dass man bis spätestens 14:00 Uhr bestellt haben sollte. In vielen Restaurants ist danach die Küche bis zum frühen Abend geschlossen. Wir sind gegen 13:30 Uhr vor Ort und haben keine Probleme. Nach uns kommende Gruppen werden vom Kellner noch vor dem Motor abstellen mit eindeutigen Handbewegungen „abgeblockt“! Für uns gibt es Pizza! Es ist zwar keine reinrassige TIROLESE, aber Speck und Zwiebeln sind auch drauf. Schmecken tut sie auf jeden Fall! Die Rechnung übernimmt dann Michael S. – vielen Dank noch mal dafür!

Anschließend machen wir uns auf den Weg zum Grödner Joch. Im Einstieg zum Pass in Kollfuschg ist der Pass als gesperrt gekennzeichnet. Hauke und ich sind uns sicher, dass man wohl vergessen hat, das Schild nach der gestrigen Sperrung auf Grund des Radrennens wieder auf „offen“ zu stellen. Wir kommen bis oben hin, dort ist die Straße dann mit Schlagbaum gesperrt. „Steinschlag“ heißt die lapidare Erklärung. Also umkehren und dann zur Belohnung noch mal auf den Pordoi. Dass das Wetter langsam schlechter wird, ignorieren wir gekonnt, so lange wir können!
Während wir auf dem Pordoi den nächsten Cappuccino trinken, fängt es mit Nachdruck an zu regnen. Ich hätte den Regen ja abgewartet (wer weiß, wie lange wir hätten warten müssen!), die anderen wollen aber lieber schnell in Richtung Hotel, da es in die Richtung etwas heller aussieht. Als wir Canazei erreichen, tröpfelt es nur noch ein wenig. Eigentlich wollen wir hier tanken. Die Tanke ist aber proppenvoll! Also weiter bis nach Vigo di Fassa. Hier wird getankt. Nachdem sich eine Motorrad-Truppe, die wohl auf dem Pordoi ihre Unterkunft hat, nach der Wetterlage erkundigt hat, können wir noch dabei zu sehen, wie die sich in ihre Regenkombis quälen. Olli hätte da bestimmt seinen Spaß dran gehabt und wäre vermutlich nicht langsamer gewesen!

Auf dem Karerpass regnet es ein wenig und das Hotel ROSENGARTEN hat Montags Ruhetag. Also kein Cappuccino!
Nachdem die Motorräder versorgt sind und Hauke seine Trumphi in der neuen Garage des Hotel Schönwald geparkt hat, fängt es dann kräftiger an zu regnen und der eine oder andere Donnerschlag ist auch zu hören.

Während des Abendessens überrascht Benno uns mit einer „Denksportaufgabe“. Er wolle diese Woche mal etwas machen, was er während unserer vergangenen Cappuccino-Touren noch nie gemacht hätte. Unsere Vorschläge, wie z. B. „duschen“, „ein richtiges Motorrad fahren“, etc. sind aber wohl nicht die richtige Lösung. Er lässt uns noch ein wenig zappeln!
Am Abend sitzen wir zusammen und Benno tickert ständig irgendwelche Punkte in sein Navi ein. Wir müssen ihn mal kurzfristig aus den Augen verloren haben. In diesem sehr kurzen Zeitraum hat er offensichtlich mit der Doppel-Xer Crew gesprochen und sich Tipps für eine Route geholt. Die soll es dann Morgen werden. Okay, Benno ist also Morgen der Guide …

Bevor jedoch die innere Einstellung zum morgigen Tag mit der notwendigen Portion Schlaf beginnen kann, steht uns noch ein weiteres Highlight bevor: Thomas hat uns eine Führung durch das um- und ausgebaute Hotel versprochen und diese steht für heute Abend an. Katharina, die Tochter des Hauses macht das absolut souverän und mit viel Charme. Der neue Eingangsbereich, die neuen Zimmer, der neue Sauna-Bereich – alles wirklich toll geworden! Beeindruckend ist aber insbesondere, was Familie Neulichedl aus unseren alten Zimmern gemacht hat. Durch die Neugestaltung des Daches sind hieraus zwei sehr schöne Suiten geworden. Insgesamt hat sich der Aufwand, den Thomas uns im letzten Jahr schon vorgestellt hatte und den wir Dank der eingestellten Bilder auf der Homepage des Hotels zeitnah verfolgen konnten, mehr als gelohnt.

Für alle bis auf Norbert ist danach Feierabend. Vielleicht noch ein bisschen Fussi gucken – ist ja WM – und dabei langsam einschlafen. Norbert will sich noch um seine Jacke kümmern, die sich offensichtlich in Auflösung befindet. An der einen oder anderen Naht muss wohl nachgearbeitet werden. Das entsprechende Nähzeug hat er sich von Eveline geliehen und wird es bis zum letzten Tag nicht mehr zurückgeben können!

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Unsere heutige Tour:

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Bildergalerie 23.06.2014

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Zum nächsten Tag.

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