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07 Toblacher See

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Impressionen

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Reisebericht 06.09.2012


264 Km (Hotel Florian – Sella – Pordoi – Campologno – Würzjoch - Landstraße Lülen – Brixen - Pustertal – Toblacher See – Passo Tre Croci – Falzarego – Valparola - Grödner Joch - Hotel Florian)
Höhenmeter: 6.664m und natürlich auch wieder runter !

Das Wetter ist ebenso klar wie die heutige Route. Die Pustertal-Tour, die Benno und ich auf Grund der Schwächeanfälle der restlichen Truppe schon am Dienstag allein „gemacht“ hatten, steht heute noch einmal auf dem Programm. Etwas später als üblich machen wir uns auf den Weg über das Sella Joch zum Pordoi. Der ist heute ziemlich voll, doch unsere Stamm-Parkplätze vor der Gondelbahn sind noch frei. Also Cappuccino-Pause in der Sonne und dabei das Gewimmel auf dem Pass beobachten. Kleiner Tipp für ein beliebtes Pausenspiel: Wer „Motorräder nach Geräusch erkennen“ spielt, tippt am besten immer auf GS. Die Wahrscheinlichkeit, damit richtig zu liegen, ist bei deutlich über 50 %. Da fährt ja kaum was anderes rum !

Die Abfahrt vom Pordoi mit den gut 28 Kehren bis nach Arabba ist schon lecker ! Wenn dann noch überraschend wenig Verkehr auf der Strecke herrscht, macht es umso mehr Spaß. Auch der jetzt folgende Campologno macht – insbesondere kurz vor Corvara - richtig Spaß. Im Trocknen sogar noch mehr, als vor zwei Tagen im Regen. Über die schön zu fahrende SS 244 geht es zum Würzjoch, bei dem wir dieses Mal erst oben anhalten, um eine längere Pause einzulegen. Speckplatte, Leberknödel- und Speckknödelsuppe, Wasser, Cola und die unvermeidbaren Cappuccino`s stärken uns für die Weiterfahrt. Da Walter Probleme mit dem Ölstand seiner Harley hat, will er sich demnächst wieder ausklinken. Ihm fehlt nach eigenen Angaben so ca. ein halber Liter. Später stellt sich dann heraus, dass es nicht ein halber Liter, sondern eher eine halbe Gallone war. Natürlich hat die Harley nicht nur Zollschrauben, auch die Maßangaben sind nach amerikanischem System angegeben. Somit fehlten ca. 1,5 Liter. Der – nach Walters Angaben – etwas raue Lauf des Motors ist damit erklärt. Der war mir allerdings bei dem ganzen Lärm, den die Kiste macht, gar nicht aufgefallen.

Gespannt sind Benno und ich, ob wir die Einfahrt zur Landstraße Lülen wiederfinden. Das ist dann aber viel einfacher als gedacht. Sofort wiedererkannt und rechts abgebogen. Wir haben Walter dann zwar noch vorbei fahren sehen, er uns aber nicht. Also geht es ohne Walter, aber auch ohne schlechtes Gewissen, weiter. Er wollte ja sowieso demnächst zurück. Nach einem Fotostopp an derselben Brücke wie Dienstag fahren wir dann wieder über Luson durch dieses schöne Tal und diese tolle Straße nach Brixen. Das Benno eine Straße zu früh in Richtung Pustertal abbiegt, liegt natürlich an seinen Entdeckungen ! Die Kirche in Sciaves ist aber auch wirklich eine Ehrenrunde wert gewesen ! Leider verpassen wir dann den Abbieger in Richtung Furkelpass. Vermutlich haben Benno und Tamara mal wieder „Landschaft“ geguckt … So verpassen wir zum einen den Blech-Rossi in San Vigilio di Marebbe und natürlich auch den Furkelpass. Leider zieht sich die Fahrt auf der E66 dann bis Toblach doch ein wenig hin. Am Toblacher See ist das aber bei Apfelstrudel und Cappuccino schnell wieder vergessen. Selbstverständlich wollen wir Hauke zur Vervollständigung seiner Pass-Sammlung auch den Tre Croci nicht vorenthalten. Den hatte er die letzten Jahre – immer von Cortina aus – schon häufig gesucht. Die eine oder andere Ehrenrunde, bzw. Stadtrundfahrt, durch den Nobel-Skiort haben wir dieser Suche zu verdanken. Durch Cortina übernimmt dann Hauke wieder die Führung und trotzdem fahren wir heute den direkten Weg in Richtung Falzarego. Kaum aus Cortina raus, sehe ich plötzlich die „Spendenuhr“ blinken. Upps, schon gut 30 Kilometer auf Reserve. Da Hauke Manu heute noch schonen will, läßt er den Giau aus und fährt zum Falzarego. Da ich auf spritsparende Fahrweise umstelle, ist schnell nichts mehr von ihm und Manu zu sehen. Auch Benno, der hinter mir fährt, ist von meiner Fahrweise etwas „verwirrt“ und fährt noch langsamer. Nur Tamara ist davon so wirklich begeistert, kann sie doch endlich mal alle Blümchen am Straßenrand in Ruhe katalogisieren. Kaum sind wir am Falzarego, werde ich von Hauke und Benno in Beschlag genommen: „Hast Du was ? Schlechte Laune ? Oder was ist los ?“. Nee, Leute - mir fehlt nur etwas Sprit ! Sonst ist alles gut ! Nur noch schnell einen Cappuccino und dann geht es über den Valparola nach Corvara. Da wird dann wieder mal gespendet und das Spritfass aufgefüllt. Über das Grödner Joch geht es dann wieder zum Hotel.

Abends sitzen wir noch längere Zeit auf der Terrasse. Ein wenig Wehmut ist schon da, schließlich ist Morgen schon wieder der letzte Tag, an dem wir noch fahren werden. Schon fast traditionell werden wir den letzten Tag ohne große Streckenplanung angehen. Einzig der Passo Duran steht noch bei Benno auf der Wunschliste. Den werden wir schon irgendwie mit einbauen können.

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Unsere heutige Tour:

(Zum Vergrößern, bitte an anklicken !)

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Bildergalerie 06.09.2012

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Zum nächsten Tag.

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