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02 Grödnerjoch

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Impressionen

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Reisebericht 18.06.2011


Anreise Nord-Gruppe
Hauke & Michael, ca. 1.100 Km, (Tremsbüttel–Hannover–Kassel–Würzburg–Ulm–Füssen–Reutte–Innsbruck–Bozen–Welschnofen)

Warm-Up: 131 Km (Welschnofen – Karerpass – Pordoi – Campologno - Grödnerjoch – Passo die Sella – Karerpass – Welschnofen)
Höhenmeter: 3.866 m und natürlich auch wieder runter!


Kurz vor der österreichischen Grenze wollen wir noch einmal tanken. Dieses Mal haben wir uns für eine Anreise über die A7 und den Fernpass entschieden. Gefühlte 100 Km vor der Grenze passiere ich ein Autobahnraststätte. Bis zur Grenze wird dann keine mehr kommen. Auch die Runde durch Füssen hilft uns nicht weiter. Es gibt zwar Tankstellen, aber die haben um 5 Uhr noch geschlossen. Zähneknirschend wird dann in Österreich getankt. Bezahlen mit Kreditkarte? Na klar, aber nicht mit der! Barzahlung gern, aber nicht an dieser Kasse! Hauke ist bedient und ziemlich wach. Das muss er jetzt auch sein, denn es folgt der Fernpass!

Den Pass an sich habe ich wohl verschlafen und werde kurz vor Innsbruck wieder wach. Ein kurzer Halt und ein Cappuccino sind jetzt angesagt. Hauke schleppt mit einem Tablett die Cappuccinos an der Kasse vorbei und verweist Zwecks Bezahlung an mich. “7,60 €” flötet die Kassiererin. “Moment” sage ich, “das waren nur zwei !" “Eben, und deshalb 7,60 !" Damit haben wir ganz bestimmt schon den teuersten Cappuccino der Reise gleich am Anfang “abgehakt”. Das er sich geschmacklich ganz weit hinten einreihen wird, versteht sich von selbst !

Europabrücke und der Brenner laufen wirklich flüssig unter uns weg. Die spannende Frage ist, ob wir den Autoreisezug mit Benno irgendwo sehen können. Anmerkung Benno: Auf ich habe aus dem Fenster geschaut, ob ich die beiden wohl irgendwo auf der Autobahn sehe, aber ... Während wir noch suchen, kommt eine SMS von Benno: “Stehe auf dem Brenner !” Unsere Antwort: ”Fahren auf dem Brenner !" Danach entscheiden wir uns, Benno in Bozen am Bahnhof gebührend zu empfangen. Wir sind um 9:00 Uhr dort und Benno soll gegen 10:00 Uhr ankommen. Die Zeit nutzen wir mit wirklich gutem Cappuccino aus dem Pappbecher und erster Hilfe an einer BMW. Schließlich sind wir hervorragend ausgestattet: Werkzeug und sogar Ersatzreifen für mein Motorrad sind dabei. Hier gilt mein Motto “Man braucht nur das, was man nicht dabei hat !"

Benno wird mit entsprechendem Hallo begrüßt und – nachdem er den “Becher-Cappuccino" getrunken und sein Motorrad “gebückt” vom Zug geholt ab – geht es zum Hotel. Zu unserer Überraschung sind die Zimmer schon bezugsfertig und wir können sofort einräumen und uns für die erste kurze Runde umziehen !

Die Zimmer sind bezogen und Auto und Anhänger für eine Woche eingeparkt. Und auch wenn das Bett nach der durchfahrenen Nacht noch so ruft, hinlegen ist nicht. Eine kleine Runde wollen wir heute noch machen und haben uns hierzu die kleine Sellarunde ausgesucht. Noch ein Cappuccino auf der Hotelterrasse und dann gegen eins geht es los. Von Bernd ist noch nichts zu sehen, so dass wir die ersten Pässe noch zu dritt in Angriff nehmen. Da es ein wenig nach Regen aussieht, habe ich meine “magische” Regenjacke angezogen. Meistens bleibt es dann nämlich trocken. Heute klappt das fast auch, es nieselt nur ab und zu. Die Straßen sind allerdings recht feucht und ab und zu auch ganz schön rutschig. Wir lassen es also eher ruhig angehen und genießen die ersten Kilometer auf dem Karerpass, vorbei am Karersee in Richtung Canazei. Dort dann der Einstieg in die Sellarunde, die wir heute entgegen dem Uhrzeigersinn fahren. Auf dem Pordoi gibt es den ersten “Pass-Cappuccino”. Anschließend dann der Campologno, das Grödnerjoch und zum Abschluss der Passo di Sella, den wir heute ohne Halt überfahren. Auf dem Rückweg tanken wir noch in Canazei. Wir ist gut! Ich tanke, Hauke auch (wohl nur aus Mitleid oder weil er es zu Haue nicht mehr geschafft hat) und Benno ... macht Pause! Zur Erklärung: Meine Fazer ist ein Schluckspecht, hat aber den mit Abstand kleinsten Tank. Bei Haukes Tiger ist das eher umgekehrt. Ein um 6 Liter größerer Tank ist da schon ein Wort. Und zu Bennos BMW R 1200 RT nur so viel: Im Gegensatz zu meiner Fazer ist das ein Tanklaster, der dann auch noch praktisch nix verbraucht! Die anderen drei sind der Meinung, dass ich eigentlich nur getankt habe und haben – der Übersichtlichkeit dienend - vor, die durch mich verursachten vielen Tankstopps in den Routenaufzeichnungen zu löschen. Viel Spaß dabei,Jungs! Vielleicht bleibt ja doch noch ein bisschen Route übrig!
Auf dem Weg zurück liegt dann noch einmal der Karerpass vor uns, den ich jetzt ganz anders wahrnehme, als noch im letzten Jahr. Viele sehr schöne und übersichtliche Kurven und ab und zu ein Auto zum Überholen. Macht schon wieder Spaß!
Wir alle freuen uns auf das Abendessen, denn so langsam kommt der Hunger durch. Außer der einen oder anderen Frikadelle, die uns Manu und Tamara als Reiseproviant mitgegeben haben, haben wir heute noch nichts gegessen. Da wir Halbpension gebucht haben, müssen bzw. sollten wir uns auch an die Essenzeiten im Hotel halten. Gegen 16:30 Uhr sind wir wieder im Hotel. Jetzt nur noch ein kleines “TAB” (Tour-Abschluss-Bier) und dann duschen. Bernd ist inzwischen auch da (er kam kurz nachdem wir auf unsere Tour gegangen sind) Um 18:30 Uhr wird gegessen!
Ein großes Salatbuffet empfängt uns zusammen mit der Hotelchefin. “Hier könnt ihr alles essen, EHEC kennen wir hier nicht”! Das lassen wir uns nicht zwei Mal sagen und türmen die verschiedenen Salate auf den viel zu kleinen Teller und dazu das sensationelle Hausdressing. Danach gibt es – wie jeden Abend - ein Drei-Gänge-Menü. Sehr lecker und jeder Gang von Teresa, unserer Lieblingskellnerin, nicht nur serviert, sondern immer – vorher - sehr genau beschrieben.
Nach dem Essen gibt es noch ein kleines Bier. “ Da ist ja kaum was drin” Zitat Thomas (Hotel-Inhaber). Und er hat Recht – inhaltlich gleicht das “Kleine” einem Kölsch. Für heute jedoch verschafft es uns die nötige Bettschwere und wir ziehen uns früh auf die Zimmer zurück.

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Unsere heutige Tour:

(Zum Vergrößern, bitte an anklicken !)

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Bildergalerie 18.06.2011

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